Eine eher erfolglose Vorreiterin des heutzutage allfällig bekannten Synthesizers war die "Ondioline" - ich kam überhaupt erst darauf daß es jemals ein Instrument dieses Namens gab, weil die mysteriöse LP "Prélude Au Sommeil" von Jean-Jacques Perrey dieser Tage irgendwo neu aufgelegt ward.
Jedenfalls gefällt mir diese Information zu besagtem Instrument wirklich ausgezeichnet:
"Um die Produktionskosten so gering wie möglich zu halten und die Instrumente für etwa 400 Dollar verkaufen zu können, wurden oftmals Bauteile von minderer Qualität verwendet, woraufhin die Geräte permanent gewartet werden mussten oder nach wenigen Jahren nicht mehr einsatzfähig waren."
Hartwig Wennefelder - 28. Feb, 19:17
Hartwig Wennefelder - 27. Feb, 17:38
Es gab eine Zeit, da klimperte ich bei jeder Bewegung, da sich in meinen Jackentaschen ein gewisse Anzahl von leeren Kümmerlingflaschen befand, deren Aufbewahrung für mich unabdingbar war, da ich als Nichtraucher nie ein Feuerzeug mit mir führte, mit welchem ich die häufig und gern gekauften Bierflaschen hätte öffnen können - die kleinen Kräuterschnapsbehältnisse eignen sich sich Abheben der Verschlußkapsel jedoch formidabel!
Diese Zeit ist vorüber, und ich klimpere nicht mehr.
Hartwig Wennefelder - 26. Feb, 18:50
Oft gehört, doch viel geschmäht
Ist das Gespräch, das sich ums Wetter dreht.
Wer oftmals nichts zu sagen weiß
Sagt man - der schwätzt vom Wetter-Scheiß.
Doch: Gülden sind der Sonne Strahlen
Enden uns're Trübnis-Qualen.
Treiben uns hinaus ins Blaue
Weshalb ich nicht in Tasten haue.
Ich lauf herum, erzähle allen:
"Dieses Wetter soll gefallen!"
Wem das nicht paßt, der sei ein Wicht:
Doch geschrieben wird heut nicht!
Hartwig Wennefelder, 98 Jahre
Hartwig Wennefelder - 24. Feb, 13:19
Schon ein schöner Mann, der Alain Delon.
Alain Delon ist ein schöner Mann.
Was ist der Delon? - Ein schöner Mann!
Ist ein Schöner, der Delon!
Ein schöner Mann ist Alain Delon.
Ach, Alain. Du schöner Mann!
unzoweiter unzofort
Hartwig Wennefelder - 23. Feb, 12:40
Wennefelder, kauend: "Recht sauer, der Sauerteig."
Borscheid: "Dat hat Sauerteig so an sich."
Hätte man sich auch sparen können.
Hartwig Wennefelder - 22. Feb, 20:12
Ein Träger gesunden Wissens ist bekanntlich der berühmte Cöllnische Klavier-Pianist Albrecht Schrader. In dieser seiner Funktion war es mir ein Anliegen, ihn zum Thema dreibuchstabige Nachnamen zu befragen.
Prompt: Höß, Bär!
Rudolf Höß mußte ich selbst nachschlagen, hatte ihn aber intuitiv direkt bei Rudolf Hess verortet. Dietmar Bär erstaunte mich dahingehend, daß ich ihn in meiner Auflistung quasi vergessen hatte, wo er doch einen meiner Liebingstatortkommissare resp. Currywurstvertilger verkörpert.
Und dann von Schraders Seiten: Rau und Pau!
Rau und Pau - daß mir die nicht selbst in den Sinn kamen, bedenklich.
Zu Johannes Rau fällt mir übrigens ein, daß sowohl vor als auch nach seinem Ableben in meinem Freundeskreis immer eine gewisse Unklarheit darüber herrschte, ob der jetzt noch lebt. Eine komische Eigenheit.
Wie dem auch sei, ich belobigte den Tastenzauberer per Kurzmitteilung zu seinen flotten Einfällen und schrieb darüber hinaus, daß mir noch der Name Ach in den Sinn gekommen sei, wohl aber ohne jedes Detail zur Person, ob er, Schrader, da nicht mal nachschauen könne, worauf hin ich diese fast beste Nachricht aller Zeiten bekam:
"Narziß Kaspar Ach (* 29. Oktober 1871 in Ermerhausen, Unterfranken; # 25. Juli 1946 in München) war ein deutscher Arzt und Psychologe. Als Hochschullehrer wirkte er in Königsberg i. Pr. und Göttingen."
Schlicht perfekt.
Hartwig Wennefelder - 21. Feb, 23:11
Ein wenig weiter an meinem Radar vorbei als eventuell wirklich nötig operiert ja das dänische POSH ISOLATION-Label.
Vernatwortlich dafür dürfte allerdings mein Radar sein, dessen Reichweite reichlich dürftig geworden ist, aber irgendwann ist halt auch mal Schluß.
Dennoch fand ich diese
Kassette des Projektes KYO (auf discogs.com übrigens als KYO (18) gelistet, sehr origineller Bandname also) überaus interessant. "Anregend" wollen wir ja nicht sagen!
Nicht unerwähnenswert finde ich auch die Tatsache, daß die Gesamtauflage von 150 innerhalb eines Tages vergriffen war.
Irgendwas machen wir also doch falsch - was es ist, das ist mir allerdings gleichgültig!
Hartwig Wennefelder - 20. Feb, 18:05