Der Tisch
Man hatte im Mai reservieren lassen, im Januar dann wurde sich am freien Tisch niedergelassen: Im unter drei Sternlein stehenden The Table traf eine illustre Runde aus vier Verfressenen aufeinander und mit Sicherheit auf eines der besten Menüs, das diese je zu Gaumen bekommen hatten. Statt gastrosophisch gemeinter Tatsachenverdrehungen sei hier lediglich kommentarlos die Wahrheit präsentiert:

Erstaunlich war aber nicht nur das ganz und gar erstaunliche Mahl, erwähnt sei auch das überaus freundliche und gar nicht hochmögend griesgrämige Personal. Glückselig und sturzbetrunken und erheblich von lästiger Barschaft erleichtert stolperten wir nach einigen Stunden wieder ins Freie, um in der Hauptanlaufstelle der Werktagstrinker (Mutter, Stresemannstraße) auf den Boden der Tatsachen zurückzusegeln. Tags darauf ging es dann für mich zu einem profanen Messejob; von Safranfäden zu schmuddeligen Stromkabeln gewisserweise, auch wenn Kevin Fehling einen so faden Faden wie den Safranfaden gar nicht auf die Karte gesetzt hatte, ach, lassen wir das! - es ist ein Dasein voller Kontraste, dieses Dasein, aber das dürfte ja für viele, gar allzu viele gelten.

Erstaunlich war aber nicht nur das ganz und gar erstaunliche Mahl, erwähnt sei auch das überaus freundliche und gar nicht hochmögend griesgrämige Personal. Glückselig und sturzbetrunken und erheblich von lästiger Barschaft erleichtert stolperten wir nach einigen Stunden wieder ins Freie, um in der Hauptanlaufstelle der Werktagstrinker (Mutter, Stresemannstraße) auf den Boden der Tatsachen zurückzusegeln. Tags darauf ging es dann für mich zu einem profanen Messejob; von Safranfäden zu schmuddeligen Stromkabeln gewisserweise, auch wenn Kevin Fehling einen so faden Faden wie den Safranfaden gar nicht auf die Karte gesetzt hatte, ach, lassen wir das! - es ist ein Dasein voller Kontraste, dieses Dasein, aber das dürfte ja für viele, gar allzu viele gelten.
Hartwig Wennefelder - 11. Jan, 20:15